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RoboNight 2009

RoboNight 2009

3. Platz für die RoboGuards

Gestern, am 07.11.2009 belegte unser Team RoboGuards den dritten Platz im Finale des Roboterwettbewerbs RoboNight. Drei Aufgaben mussten innerhalb acht Stunden gelöst werden. Zum Wettbewerb zugelassen waren alle Schüler aus dem Saar-Pfalz-Kreis.

  • Die erste Aufgabe bestand darin, der Grenze einer Deutschlandkarte von Saarbrücken aus mit den Lichtsensoren zu folgen (pro Wegpunkt 5 Punkte) und hinterher wieder bei dem gelben Punkt der Stadt Saarbrücken zu stoppen (maximal 5 Punkte). Maximal zehn weitere Punkte wurden für die Zeit addiert, in der der Roboter einmal Deutschland umfahren hat. Leider hat das Stoppen des Roboters nicht geklappt, da es fast unmöglich war, die gelbe Farbe von der weißen Farbe mit dem Lichtsensor zu unterscheiden. Der Rest funktionierte, doch leider waren wir etwas langsam und erhielten nur den achten Platz von zehn Teams.
  • Die zweite Aufgabe bestand darin, einer schwarzen Linie mit den zwei Lichtsensoren zu folgen, abzubiegen und einen Stein in eine unvollständige Brücke zu schieben, um darüber zu fahren. Anschließend musste man mit einem Lichtschalter die Glühbirne einschalten. Bei dieser Aufgabe erreichten wir den vierten Platz, da uns von der Zeit fünf Sekunden abgezogen wurden. (Vermutlich wegen leichten Abkürzens einer Ecke?)
  • Die dritte und letzte Aufgabe war gleichzeitig auch die schwerste. Diesmal hatte sich die Jury eine Aufgabe zum Thema 20 Jahre Mauerfall ausgesucht. Man musste einer schwarzen Linie mit den Lichtsensoren folgen, und aus einer Holzwand (oder "Mauer") drei Duplosteine herausstoßen (pro Stein jeweils zehn Punkte). Dazu wurde die Zeit addiert und man konnte ein Bestergebnis von 40 Punkten erreichen. Beim ersten Versuch hat dies nicht geklappt, doch beim zweiten Versuch stieß der Roboter alle Steine aus der Mauer. Diese Aufgabe hatte den dritten Platz in der Gesamtwertung und den iPod Nano 5G (16GB) für uns entschieden.

Auch dieses Jahr haben mein Teamkollege und ich wieder an der saarländischen RoboNight teilgenommen, die von der HTW unterstützt und von T-Systems gesponsort wird. Dieses Mal haben wir uns um einen Platz verbessert und den zweiten Platz erkämpft. Wir mussten uns erst qualifizieren, da sich zur RoboNight ursprünglich 21 Teams angemeldet hatten.

Die Aufgaben:

  1. Linie folgen: Die erste Aufgabe bestand darin, den Roboter einer Linie folgen zu lassen. Die Linie hatte die Form des Nürburgringes. Die Schwierigkeiten lagen (mit zwei Lichtsensoren) in den scharfen Haarnadelkurven und an den Abzweigungen für die Boxenstopps, da die Linie dort auseinander bzw. zusammenlief. Es ging vor allem um die Zeit und um das weitmöglichste Folgen der Linie. Wir lösten die Aufgabe mit der zweitbesten Zeit und bekamen dafür 38/40 Punkten.
  2. Boxen sortieren: Die zweite Aufgabe war schon etwas anspruchsvoller. Auf dem Spielfeld waren rechts und links zwei Kästen platziert. Unser Roboter bekam per Bluetooth (drahtloses Datenübertragungssignal) eine Anweisung, welchen Block er nehmen soll. Diesen sollte er dann ans andere Ende des Spielfelds bringen. Vor dem Aufgabenstart musste man sich aussuchen, ob man den Kasten auch noch in das richtige Feld bringt, das per Bluetooth mitgeteilt wurde. Wenn man diesen Bonus gewählt hatte und der Roboter die Aufgabe komplett gelöst hatte bekam man Zusatzpunkte, hatte der Roboter die Aufgabe nicht vollständig gelöst, bekam man Punktabzug. Da dieser Bonusteil nur von dem Team AEG Robots erfolgreich gelöst worden war, und dieses Programm bei uns unter Zeitdruck entstanden war, entschieden wir uns gegen den Bonus. Allerdings brachte unser Roboter den Stein doch ins richtige Feld und hätten wir den Bonus gewählt, hätten wir Zusatzpunkte bekommen. So erreichten wir am Ende ein Ergebnis von 30 von 40 Punkten.
  3. Ball transportieren: Die dritte Aufgabe bestand darin, einen Ball von einem Roboter abzuholen und in den richtigen Kasten zu transportieren. Der Wettbewerbsroboter sendete uns via Bluetooth ein Signal, das uns sagte, in welchen Kasten unser Roboter den Ball zu transportieren hatte. Durch Druck auf einen Tastsensor am Wettbewerbsroboter ließ dieser denn Ball fallen und wir konnten ihn aufnehmen. Der große Schock folgte, als unser Roboter den Ball abwarf. Allerdings lag dies nicht an der Programmierung, sondern am Kabel, welches nicht richtig befestigt war. Am Ende brachte unser Roboter den Ball auch in den richtigen Kasten und wir bekamen so die volle Punktzahl von 55 Punkten.

So hatten wir am Ende einen Punkterückstand von zwei Punkten auf das Team AEG-Robots mit dem ersten Platz und gewannen ein Wii Sports Paket mit Wii, Wii Motion Control und 15 verschiedenen virtuellen Sportarten. Wir sagen danke!

Bilder:

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